Willkommen zum fünften Teil unserer Reihe Big in Japan – Japan in der Musik. Wir haben wieder einige echte Perlen gefunden:

Die aus den Sparks und Franz Ferdinand bestehende Supergroup FFS hat sich auf ihrem in diesem Jahr erschienen Album in Japanisch versucht. Heraus gekommen ist mit Sou Desu Ne eine kleine Pop-Perle mit Ohrwurmqualitäten.

Man muss den durchgeknallten Humor der Sparks einfach mögen und nur ihnen lässt solche Zeilen wie „Carrying a Hello-Kitty-Uzi“ durchgehen. Es ist auch erstaunlich, dass sie auf 22 Alben noch nicht das Thema Japan aufgegriffen haben (abgesehen vom lautmalerischen Titel ihres 1974er Albums „Kimono my house„). Wer jetzt auf den Geschmack gekommen sein sollte, hat am 12. September die Chance sich das Ganze aus der Nähe auf dem Lollapalooza-Festival auf dem Tempelhofer Flugfeld anzusehen.

Wenn wir dann schon bei den New Wave Bands angekommen sind, muss jetzt auch noch ein Frühwerk von Depeche Mode erwähnt werden. Auf ihrem Erstlingswerk „Speak & Spell“ findet man die Nummer Tora! Tora! Tora!, die von dem gleichnamigen Film inspiriert sein soll.

Lustig wie die Sparks, aber wohl nicht so gemeint ist der Mr. Roboto von Styx vom Album Kilroy was here aus dem Jahre 1983. In Amerika erreichte der Song Platz 3 der Billboard Charts. Domo arigato, Mr. Roboto.

Yuko and Hiro von Blur, vom 96er Album The great Escape handelt von zwei Angestellten in einer japanischen Firma. Ben Folds griff die Geschichte für seinen Song Hiro’s Song noch einmal auf und erzählte sie weiter. So kann es gehen. Hier der dazugehörige Video live aus dem Budokan.

Zum Abschluß noch etwas Zuckerpop mit Left My Heart in Tokyo von Mina Viva, einem Top10 Hit in England aus dem Jahr 2009

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