Am 3. Februar ist der eigentliche Setsubun Feiertag. Nachdem wir unsere Ehomaki in der Richtung Nord/Ost (die diesjährige „Glücksrichtung“) gegessen hatten, ging es zu den Schreinen in unserer Gegend.

Die Tradition eine Ehomaki, eine übergroße ungeschnittene Sushi -Makirolle, am Setsubun zu essen stammt nicht etwa aus vergangenen Zeiten , sondern wurde vor ca 25 Jahren von den Seven Eleven Konbini Stores in der Osaka Gegend zu diesem Fest auf den Markt gebracht.  Durch Werbekampagnen breitete sich in den folgenden Jahren der Trend in ganz Japan aus und heutzutage ist es „Tradition“ eine dieser mit vielen Dingen gefüllte Sushirolle am Stück zu essen.

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Zuerst ging es in den Kushida Jinja, wo wieder einmal Menschenmassen auf uns warteten. Auf einer großen Tribüne hat sich die lokale Prominenz und einige Sponsoren sowie die Priester aus dem Schrein versammelt um die wartende Menge mit Bohnen und Süßigkeiten zu versorgen

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Beim fangen der Bohnen entpuppten sich vor allem kleinere, ältere Damen als besonders rabiat. Die Zeremonie wird den ganzen Tag über stündlich wiederholt.
Es liefen auch einige größere, aber auch kleine Onis (Dämonen) rum.

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Danach ging es noch in den Tochoji Tempel, wo es genauso ablief. Ich glaube es waren sogar die selben rabiaten, älteren Damen. Bemerkenswert fand ich jedoch die Kostüme der Sponsoren, die mich an alte Star Trek Filme erinnerten.

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