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SUMMARY:Von Japan inspirierte moderne Musik – Ensemble Musikfabrik
DESCRIPTION:Im Rahmen des diesjährigen Musikfests Berlin, bei dem auch endlich wieder Noh-Theater ( https://nipponya.de/konzerte-und-events/noh-theater-philharmonie/ ) in Berlin zu sehen ist,  werden von Japan inspirierte Stücke von Lachenmann, Eötvös und Hosokawa zu sehen sein. Eine tolle Gelegenheit japanische Einflüsse auf die moderne Musik anhand verschiedener Beispiele zu erleben. Das Ensemble Musikfabrik spielt unter der Leitung von Peter Eötvös.\nVon Peter Eötvös wird das Stück „Secret kiss“ seine Deutschland-Premiere erleben. Dieses wurde durch das Noh-Theater inspiriert und für die Noh-Schauspielerin und Sängerin Ryoko Aoki geschrieben. Aoki ist eine Neuerin auf dem Feld des Noh, die das Noh-Theater mit moderner Musik zusammenbringt. Hierfür hat sie bereits mit Toshio Hosokawa oder auch Wolfgang Rihm zusammengearbeitet.\nZusätzlich wird noch Eötvös‘ Stück „Sonata per sei“ gegeben.\nVon Toshio Hosokawa gibt es die beiden Stücke „Bird fragment III“ und „Bird fragment II“ für Sho und Percussion zu hören. Die Sho ist ein japanisches Blasinstrument aus der höfischen Musik (Gagaku), hat einen für europäische Hörer erst einmal ungewöhnlichen Klang und muss aufgrund ihrer Feuchtigkeitsempfinglichkeit in den Pausen immer wieder erwärmt werden.\nLachenmann hat in seiner Oper „Das Mädchen mit den Schwefelhölzern“ übrigens ebenfalls auf die Sho zurückgegriffen. Von ihm wird das Klavierstück „Berliner Kirschblüten“ aufgeführt. Es variiert, wie man sich fast denken kann, das traditionelle und allseits bekannte, japanische Stück „Sakura„. Außerdem wird noch sein Stück „Marche fatale“ aufgeführt.\n© des Fotos Masanori Akao\n
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