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SUMMARY:Filmtipp – Literaturverfilmung: Die Tänzerin von Mori Ogai
DESCRIPTION:Der Filmrauschpalast hat ein echtes Schätzchen ausgegraben: Masahiro Shinodas Verfilmung von Mori Ogais Kurzgeschichte „Die Tänzerin“.\nDie Geschichte des Films ist eine Liebestragödie Ende des 19. Jahrhunderts zwischen einem japanischen Arzt und eine Berliner Tänzerin. Sie hat also kaum verhüllte biographische Anklänge an Mori Ogais Berliner Zeit.\nMasahiro Shinda ist als Regisseur der neuen Welle für Filme wie Assassination ( https://nipponya.de/konzerte-und-events/assassination-masahira-shinoda/ ), Double Suicide oder Pale Flower bekannt. Unter seinen Literaturverfilmungen ist vor allem seine Version von Shusaku Endos „Chinmoku – Das Schweigen“ von 1971 zu nennen. Martin Scorsese hat die gleiche Vorlage später noch einmal verfilmt.\nAußergewöhnlich ist auch die Tatsache, dass es sich um eine Deutsch-Deutsch-Japanische Coproduktion handelt. Es waren TV Asahi, die DEFA und der Hessische Rundfunk daran beteiligt. Zu den Hintergründen kann man bei der angekündigten Einführung von Beate Wonde, der ehemaligen Sammlungsleiterin der Mori-Ogai-Gedenkstätte, sicher mehr erfahren, da sie direkt involviert war.\nDarüber hinaus gibt es auf dem diesjährigen NipponConnection Filmfestival in Frankfurt am Main noch mehr zu erfahren. Dort gibt es einen Vortrag zu deutsch-japanischen Coproduktionen der 80er Jahre von Daniel Otto und dort wird „Die Tänzerin“ übrigens ebenfalls gezeigt.\nUnter den, eher aus Fernsehproduktionen bekannten deutschen Schauspielern, ist Christoph Eichhorn hervor zu heben, der den meisten durch Hans W. Geißendörfers Verfilmung von Thomas Manns Zauberberg bekannt sein dürfte. Komischerweise wird „Die Tänzerin“ nur im englischen Wikipedia-Eintrag in seine Filmografie genannt.\n
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