Die in den Jahren 1938 bis 1942 erbaute japanische Botschaft in der Hiroshimastraße in Tiergarten wurde von den Architekten Ludwig Moshamer und Caesar F. Pinnau unter der Aufsicht von Albert Speer entworfen. Das vorherige Botschaftsgebäude mußte den Plänen für die Welthauptstadt Germania weichen.

Als Ersatz erhielt die japanische Regierung ein großes Grundstück und den Bau der Botschaft, die jedoch nach den Vorstellungen der damaligen Regierung umgesetzt werden mußte. Das gleiche Schiksal ereilte übrigens die damalige italienische Botschaft, deren Ersatz ähnlich aussah.

Der Hauptbau wurde dann im Krieg schwer beschädigt und die Botschaft stand danach lange Zeit leer. Es wurde dann von der Schule der Optik und Fototechnik genutzt. Als das Japanisch Deutschen Zentrum Berlin dort einziehen sollte, war die Bausubstanz soweit zerstört, daß nur noch ein Neubau möglich war. Die Architekten Kurokawa Kishô und Yamaguchi Taiji bauten es weitestmöglich dem alten Geebäude entsprechend nach. Hinter der Botschaft entstand zudem ein japanischer Garten. Zur Neunutzung als Botschaftsgebäude wurde es in den Jahren 1998 bis 2002 noch einmal in der heutigen Form umgebaut.

Botschafter Japans in Deutschland ist seit 2012 übrigens Takeshi Nakane.

Adresse:
Botschaft von Japan
Hiroshimastraße 6
10785 Berlin
Tel. (0 30) 210 94-0
Fax (0 30) 210 94-222

eMail info@bo.mofa.go.jp
Webseite
Öffnungszeiten:
Mo-Fr 9:00 – 12:15 und 14:00 – 16:30

Hiroshimastraße 6, 10785 Berlin

Foto: By Jochen Jansen (Eigenes Werk) [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0) or GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html)], via Wikimedia Commons

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