Dejima war eine fächerförmige künstliche Insel in der Bucht von Nagasaki. Für über 200 Jahre war dies der einzige Ort an dem Handel mit Übersee betrieben werden durfte. 1636 erbaut um die potugiesischen Einwanderer zu isolieren und die christlichen Missionare zu kontrollieren,  war es ab 1641 der Sitz der Niederländischen Ostindien-Kompanie.
Über Dejima gelangen westliche Bücher und Waren nach Japan, die die Modernisierung Japans antrieben. Die dort stationierten Ärzte  übten großen Einfluß auf die Entwickelung der Medizin in Japan aus.
Heute ist Dejima keine Insel mehr. Das umliegende Gelände wurde ebenfalls aufgeschüttet. Es wird aber versucht Dejima in seinen ursprünglichen Zustand zurückzuwandeln, in dem um das Gelände ein Kanal ausgehoben wird.
Auf dem Gelände befinden sich ein Museumsgarten mit den Häusern aus dieser Zeit.

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Dejima-machi, Nagasaki

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