Nautilus – NuJazz / RareGroove im Privatclub
Die japanische NuJazz / Rare Groove Band Nautilus geht im Mai auf eine ausgedehnte Tour durch Deutschland.
Nautilus fallen immer wieder mit ihren fantastischen Coverversionen von Künstlern wie Matt Bianco, Alica Keyes, De La Soul oder auch ihrer Version von „Strawberry Letter #23“ von den Brothers Johnson, welches durch den Soundtrack von „Jackie Brown“ zu großer Bekanntheit gelangte, auf.
Ihr neues Album „Sunken Scores“ scheint ein wenig auf den deutschen Markt gezielt zu sein, insbesondere da es eine großartige Version der Titelmusik der japanischen Anime-Serie „Captain Future“ enthält, aber nicht das japanische Original sondern, das mindestens genauso geniale Stück von Christian Bruhn.
Hier dann einmal im direkten Vergleich:
Die japanische Titelmusik von Yuji Ono
Die deutsche Titelmusik von Christian Bruhn
… und die Version von Nautilus
Aber auch Klaus Doldingers legendäres Tatort-Thema hat es auch ihr neues Album geschafft. Ein Grund dafür könnte sein, dass sich das Hannoveraner Label Oonops Drops um ihre Veröffentlichungen kümmert.
Zu den Sunken Scores gehören neben Klassikern wie Angelo Badalamentis Twin Peaks Theme und dem Dr. Who Theme von Delia Derbyshire auch obskurere Stücke wie der Titelmusik von „The Bionic-Women“ („Die Sieben-Millionen-Dollar-Frau“). Deren geringe Bekanntheit könnte daran liegen, dass diese Serie nie bei uns im Fernsehen lief.
Kate Bushs „Running up that hill“ kann man seit dessem Einsatz bei Stranger Things wohl auch als Filmscore gelten lassen, jedenfalls rundet es das Album sehr schön ab.
Alle Termine ihrer Deutschland-Tour findet ihr auf ihrer Homepage.